https://files.crsend.com/364000/364333/templates/

Newsletter Schule
Nr. 12 - Juli 2026

Informationen des Fachbereichs Schule der Stadt Gütersloh

Gütersloh ist ein Bildungszentrum.

Rund 11.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die 23 Schulen in städtischer Trägerschaft. Hinzu kommen mehrere Schulen anderer Träger. Der Fachbereich Schule der Stadt Gütersloh sorgt für gute Rahmenbedingungen und einen reibungslosen Ablauf in den städtischen Bildungseinrichtungen.


Der Newsletter Schule informiert vierteljährlich über aktuelle Entwicklungen und Projekte.

Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
Themen des Newsletters:
  • Schülertickets ab sofort ausschließlich online
  • „Zukunftsfähige Schulen GT": Umbauten in vier Bestandsgebäuden
  • Anne-Frank-Gesamtschule: Eröffnung der sanierten Mensaräume
  • Grundschule Blankenhagen: Auszeichnung der Johann-Bünting-Stiftung und Tanzprojekt
  • Schulgärten: Grüne Daumen und rote Beeren
  • Sahibu Kenia – Mitarbeiterin des Fachbereichs Schule engagiert sich für Schulen in Kenia
  • Personelle Veränderungen
  • Anmeldeverfahren für die Grundschulen
  • Bewegliche Ferientage im Schuljahr 2026/2027
  • Veranstaltungen und Termine
Schülertickets ab sofort ausschließlich online

Erziehungsberechtigte werden schriftlich über Änderungen informiert

Ist der Schulweg besonders lang, haben Kinder und Jugendliche in der Regel die Möglichkeit, kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Hierfür benötigen sie ein Schülerticket, das die Stadt Gütersloh finanziert und in Kooperation mit der Stadtbus Gütersloh GmbH ausstellt.

Bisher war hierfür ein schriftlicher Antrag notwendig, doch seit dem 1. Juli erfolgt die Antragstellung bequem und unkompliziert online über das Bürgerportal der Stadt Gütersloh. Dies gilt für alle Schulen in städtischer Trägerschaft. Schülerinnen und Schüler, die eine Schule in anderer Trägerschaft besuchen, beantragen ihre Schülertickets weiterhin über das jeweilige Schulsekretariat.  

Die Erziehungsberechtigten aller Schülerinnen und Schüler, die bereits aktuell Anspruch auf ein Schülerticket haben, die im kommenden Schuljahr in die Klasse 5 in einer weiterführenden Schule wechseln oder sich neu angemeldet haben für den Besuch der Oberstufe in der Jahrgangsstufe 11, sind Ende Juni per Post über das neue Verfahren informiert worden. Dieses ermöglicht nicht nur, den Antrag schnell, einfach und von zu Hause zu stellen, es bietet auch eine integrierte Schulwegprüfung, die anhand der Wohn- und Schuladresse automatisch den kürzesten Fußweg zur gewählten Schule berechnet und diesen übersichtlich auf einer Karte anzeigt. So kann man bereits vor der Antragstellung auf einen Blick sehen, ob ein Anspruch auf Fahrkostenübernahme besteht – transparent, nachvollziehbar und ohne lange Wartezeiten.

Anspruch auf ein kostenloses Schülerticket besteht in der Regel, wenn der kürzeste Fußweg zur nächstgelegenen Schule der entsprechenden Schulform länger als 2 Kilometer (Grundschulen), 3,5 Kilometer (Sekundarstufe I, Klassen 5 bis 10) bzw. 5 Kilometer (Sekundarstufe II, Oberstufe) ist. Besucht ein Kind auf eigenen Wunsch eine andere als die nächstgelegene Schule, so hat es auch dann keinen Anspruch auf ein Schülerticket, wenn der tatsächliche Schulweg die entsprechende Entfernung (siehe oben) überschreitet.

In Sonderfällen, z.B. wenn Kinder an der nächstgelegenen Schule abgelehnt wurden, findet eine separate Prüfung durch den Fachbereich Schule statt. Das Ergebnis kann dann im System unter „Digitale Anträge“ eingesehen werden.

Voraussetzung für die digitale Antragstellung ist eine Registrierung bei BundID mit Benutzername und Passwort. Ist man dort einmal registriert, kann man alle im Bürgerportal gebündelten Antragsverfahren nutzen. Die Entscheidung über das Schülerticket wird als Nachricht im Bürgerportal versendet. Im Falle einer Genehmigung wird ein Link zur Ticketbestellung beim Stadtbus beigefügt, im Falle einer Ablehnung ein Brief mit Begründung.

Die Regelung gilt für alle Familien, auch für diejenigen, deren Kinder bereits in den Vorjahren Schülertickets erhalten haben. Bestehende Bewilligungen werden – anders als bisher – nicht automatisch verlängert. Stattdessen ist ein neuer digitaler Antrag erforderlich.

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bereits aus dem Vorjahr über eine Chipkarte verfügen, werden gebeten, diese sorgfältig aufzubewahren, da sie ihre Gültigkeit behält, sofern auch weiterhin ein Anspruch auf ein Ticket besteht.

Weitere Informationen und Online-Antrag

Das Bauprojekt geht weiter

Nach Fertigstellung von zwölf Neubauten erfolgen nun Umbauten in vier Bestandsgebäuden

Fertiggestellte Gebäude. Obere Reihe von links: GS Nordhorn, GS Blücherschule, GS Sundern, GS Josefschule; mittlere Reihe: GS Kattenstroth, GS Paul-Gerhardt-Schule, GS Pavenstädt, GS Avenwedde-Bahnhof; untere Reihe: GS Große Heide, GS Kapellenschule, GS Isselhorst, GS Blankenhagen; Fotos: © Nils Koenning
Zu Beginn dieses Schuljahrs wurden die letzten vier der insgesamt zwölf Neubauten, die im Rahmen des Projekts "Zukunftsfähige Schulen GT" (ZSG) an Gütersloher Grundschulen errichtet wurden, bezogen. Damit ist der umfangreichste Teil abgeschlossen und das Ziel, die baulichen Voraussetzungen für die Erfüllung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung umzusetzen, erfüllt. Doch das Projekt geht weiter mit Umbaumaßnahmen in den Bestandsgebäuden an vier Schulen. Diese Maßnahmen waren von Anfang an geplant und Bestandteil des politischen Beschlusses zum ZSG-Projekt.

Erfreulich ist, dass die Baumaßnahmen vollständig innerhalb des ZSG-Gesamtbudgets finanziert werden können. Dieses liegt gemäß Ratsbeschluss aus dem Jahr 2020 bei 95.372.550 Euro. Dieses positive Ergebnis ist das Resultat professioneller Projektsteuerung, konsequenter Kostendisziplin und gezielten Wettbewerbs durch Einzelvergaben.  
Grundschule Große Heide
Die Schule wurde im Rahmen des Projektes um drei Unterrichtsmodule und ein Mensamodul erweitert.
Aktuell wird das Bestandsgebäude im Erdgeschoss umfassend saniert. Die Arbeiten betreffen Lehrerzimmer, Sekretariat, verschiedene Büroräume, einen Besprechungsraum und die sanitären Anlagen. Die Räume werden kernsaniert und alle Fußböden und Decken werden erneuert. Im Rahmen der Umbauarbeiten wurden Schäden an Wasser-,  Heizungs- und Elektroleitungen sichtbar, die vorher nicht erkennbar waren und nun beseitigt werden.

Die Arbeiten sollen bis zum Ende der Herbstferien abgeschlossen werden.
Dann kann das Containergebäude rückgebaut werden, in dem sich Verwaltung und OGS übergangsweise befinden und die Fläche kann als Schulhoffläche hergerichtet werden.
 
Die Fußböden und Deckenverkleidungen im Erdgeschoss des  Bestandsgebäudes der Grundschule Große Heide wurden entfernt.
Grundschule Isselhorst
Die Schule hat im Rahmen des Projektes einen Neubau mit zwei Unterrichtsmodulen erhalten. Schon in der Planungsphase zeigte sich, dass die Schule auch eine neue Mensa benötigt. Da ein neu errichtetes Mensamodul aber teurer geworden wäre als eine Realisierung im Bestand, wird diese Maßnahme erst jetzt durchgeführt. Hierzu sind umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Erdgeschoss erforderlich. Zusätzlich wird im Obergeschoss durch eine Aufstockung zusätzlicher Raum geschaffen, der im Erdgeschoss nach der Umstrukturierung nicht mehr zur Verfügung steht. Hierdurch entstehen notwendige Unterrichts- und Teamflächen.

Die besondere Komplexität dieser Maßnahme liegt in der strukturellen Verbindung von Bestandsumbau, Aufstockung und dem Einbau einer vollständigen Mensaküche mit Fettabscheider.
Die Genehmigungsplanung liegt vor und wurde zur Baugenehmigung eingereicht.
Die Verpflegung in der GS Isselhorst erfolgt zurzeit in zwei Räumen, die im Gebäude diagonal voneinander entfernt liegen und deren Ausstattung nicht den aktuellen Anforderungen entspricht.
Grundschule Blankenhagen
Die Schule weist grundsätzlich ausreichende Gesamtflächen auf. Dennoch wurde sie mit einem Mensamodul erweitert, da im Bestandsgebäude kein geeigneter Raum für eine Schulmensa zur Verfügung stand.
Im Rahmen der Umbaumaßnahmen werden die vorhandenen Raumzuschnitte und -zuordnungen so angepasst, dass sie einer zeitgemäßen pädagogischen Ganztagsnutzung entsprechen. Zusätzlich werden Flurflächen durch gezielte Trockenbaumaßnahmen und Umstrukturierungen zu pädagogisch nutzbaren Differenzierungsflächen umgestaltet.

Die Maßnahme ist vergleichsweise niedrigschwellig, erzeugt jedoch die entscheidende pädagogische Qualität für den Ganztagsbetrieb. So kann die Schule dauerhaft das mit dem Mensamodul bereits investierte Potenzial entfalten. 
 
Die Küchenzeile in der alten Mensa wird im Rahmen der Umbauarbeiten rückgebaut und der Raum als Fachraum für Musik hergerichtet.
Grundschule Sundern
Im Rahmen des Projektes wurde die Schule um ein Mensamodul erweitert.
Das Schulgebäude wurde ursprünglich als Schule für Kinder britischer Streitkräfteangehöriger errichtet mit einer linearen Reihung von Räumen entlang eines langen Mittelflurs. Diese Struktur verringert die Möglichkeiten für räumliche Veränderungen.
Durch Anpassungen bei den Raumzuschnitten und Umzüge innerhalb des Gebäudes kann jedem Klassenraum ein angemessen großer Differenzierungsraum zugewiesen werden, es werden Fachräume für Kunst, Musik und Sprache geschaffen und die räumliche Situation von Lehrerzimmer, Verwaltung und Schulsozialarbeit wird deutlich verbessert.

Darüber hinaus hat der Fachbereich Technisches Gebäudemanagement Sanierungsbedarfe an den Innendecken festgestellt, die im Rahmen der Baumaßnahme mit erledigt werden.
 
Durch das Versetzen von Wänden können schmale Differenzierungsräume wie dieser verbreitert werden.
Anne-Frank-Gesamtschule: Gute Verpflegung in neuer Mensa

Stadt GT investiert 5 Millionen Euro in Gebäudesanierung und Ausstattung
Hell, modern und vielseitig nutzbar: Die neue Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule kommt bei den rund 1.000 Schülerinnen und Schülern gut an. Davon überzeugten sich (von links) Erster Beigeordneter Henning Matthes, Gudrun Hönemann (stellvertretende Schulleiterin), Schulleiter Jan Rüter sowie Atefeh Farazmand und Peter Woste vom Fachbereich Technisches Gebäudemanagement bei der offiziellen Inbetriebnahme im Juni 2026.

Weitere Informationen und Fotos
Schulgärten: Rote Beeren und grüne Daumen

Kinder und Jugendliche erleben Natur mit allen Sinnen
Schon Albert Einstein wusste: „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“ Vor diesem Hintergrund sind Schulgärten ein wertvoller Beitrag, um Natur im besten Sinne erfahrbar zu machen. Schulgärten gehören nicht zur standardmäßigen Ausstattung einer Schule. Deshalb gibt es sie nicht an allen Schulen. Doch wo es Schulgärten gibt, sind sie zumeist eine Bereicherung und schaffen vielfältige Möglichkeiten für Unterricht und Ganztagsbetreuung.

Katharina Krause, Mitarbeiterin im Fachbereich Grünflächen und dort Ansprechpartnerin für die Schulen, ist eher zurückhaltend, wenn Schulen ihr Interesse an einem neuen Schulgarten bekunden: „Grundsätzlich unterstützen wir die Schulen natürlich gerne in Projekten der Umweltbildung, doch die Erfahrung hat uns gelehrt, dass für den Erfolg von Schulgärten viele Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Vor allem braucht es Verantwortliche, die da sind, wenn sie gebraucht werden, auch in den Ferien und am Wochenende und die im besten Fall Erfahrung in der Gartenarbeit mitbringen. Ein Wasseranschluss ist unerlässlich, ein Stromanschluss wünschenswert. Hinzu kommt natürlich, dass es auf dem Schulgelände eine geeignete Fläche geben muss und diese sollte am besten eingezäunt sein, um Vandalismus zu verhindern.” Katharina Krause betont, dass die Schulen die komplette Verantwortung für ihre Gärten tragen, von der Organisation, über das pädagogische Konzept, die regelmäßige Pflege und Unterhaltung bis hin zur Haftung und zur Übernahme von Kosten.

Die folgenden Beispiele berichten von engagierten Lehr- und OGS-Kräften, Schülerinnen und Schülern, Hausmeistern und Eltern und von der Freude, die Schulgärten bereiten.
Anne-Frank-Gesamtschule
Der Schulgarten existiert seit mehr als 30 Jahren und ist mit mehr als 2.000 m² mit Abstand der größte in GT. Obwohl er nur durch eine Lärmschutzwand von der B61 getrennt ist, hat sich dort ein wahres Naturparadies mit Teich, Beeten, Kompostmieten, Gewächshaus, Rasen- und Wildflächen entwickelt. Igel, Molche, Mäuse, Vögel und unzählige Insekten haben hier ein Zuhause. In einem abgetrennten Bereich gibt es vier Bienenvölker, die von der Bienen-AG unter Leitung eines erfahrenen Imkers betreut werden.
Der Garten ist fest in der Hand der Lehrerin Sabine Stephan-Beckmann, die hier einmal in der Woche mit jeweils verschiedenen Klassen „handgreiflich“ wird, wie sie es nennt, in den Ferien unterstützt von engagierten Nachbarn. Außerdem gibt es regelmäßige Gartenaktionen mit Eltern.
Jede Klasse verbringt alle ein bis zwei Jahre einen Vormittag, wenigstens aber eine Doppelstunde, im Garten.
Dann wird unter Anleitung von Sabine Stephan-Beckmann gejätet und gehackt, gepflanzt und geerntet und alles erledigt, was an gärtnerischer Arbeit anfällt. Der Garten ist so groß, dass alle beschäftigt werden können.
„Ich komme jeden Tag in die Schule, weil ich was lernen will. Vor allem hier im Garten habe ich viel gelernt", sagt Sabine Stephan-Beckmann und man sieht ihr die Freude hierüber an.
„Grundsätzlich ist eine pädagogische Anbindung des Gartens in allen Fächern denkbar", erläutert sie und betont, dass er dafür immer zur Verfügung stehe. So nutzen die MINT-Klassen ihn regelmäßig, z.B. für Gewässeruntersuchungen und zur Bestimmung von Wildbienen und Insekten. Beliebt ist der Garten - insbesondere der große überdachte Freisitz - auch für Klassenfeste und den Schuljahresabschluss des Kollegiums.

Sabine Stephan-Beckmann weiß zu schätzen, dass der Schulgarten durch viele wohlwollende Menschen im Hintergrund unterstützt wird und alle gemeinsam ihn konzeptionell weiterentwickeln. Deshalb ist sie auch optimistisch, dass sich eine Nachfolgeregelung für die Betreuung des Gartens ergeben wird, denn sie plant, im nächsten Jahr in den Ruhestand zu treten.
Grundschule Paul-Gerhardt-Schule
Der Schulgarten ist in der Corona-Zeit entstanden, als Aktivitäten an der frischen Luft besonders erwünscht waren und das dort eingerichtete grüne Klassenzimmer sich großer Beliebtheit erfreute. Heute gibt es im Schulgarten zusätzlich zahlreiche (Hoch-) Beete, eine Kräuterspirale, einen Barfußpfad und einige schöne Kunstobjekte.

Ein Mal wöchentlich trifft sich die Garten-AG unter der Leitung der Lehrerin Rebecca Pietler.
Es ist Mitte Juni. Nach zahlreichen Regenfällen wird das Wetter warm. Kultur- und Wildpflanzen gedeihen gleichermaßen gut und die Gruppe bemüht sich nach Leibeskräften, die gepflanzten Kartoffeln vom Ackerschachtelhalm zu befreien. „Wie groß der Garten ist, merkt man erst, wenn man einzelne Flächen bearbeitet", beschreibt Rebecca Pietler und lobt den Einsatz der Kinder und auch den der Eltern, die zwei Mal im Jahr in besonderen Arbeitseinsätzen Grund in den Garten bringen.
Die Kinder nehmen den Garten nicht als Arbeit wahr. Bei ihnen überwiegt die Freude, in der Natur zu sein, im Garten mithelfen zu können und gemeinsam aktiv zu sein.
„Ich bin gerne in der Natur", sagt Thea und die anderen Kinder der Garten-AG stimmen ihr zu. Das Foto zeigt (hinten von links): Rebecca Pietler, Mika, Henry, Thea und Lejla; (vorne von links:) Alex und Niklas
Grundschule Heidewald
Stefan Sendfeld betreut den Schulgarten seit Jahren erfolgreich. Der gelernte Landschaftsgärtner ist als Honorarkraft beim OGS-Träger AWO beschäftigt und hauptberuflich als Sozialpädagoge beim Kreis Gütersloh tätig. Beerensträucher, Kartoffeln, Mais, Weintrauben, Rote Bete, Zwiebeln, ein Gewächshaus mit Tomaten: der Garten ist äußerst produktiv und die beiden Garten-AGs am Freitagnachmittag - ab 14 Uhr für die Klassen 1 und 2 und ab 15 Uhr für die Klassen 3 und 4 - haben immer gut zu tun.

„Die Kinder entscheiden, was gepflanzt wird", erläutert Stefan Sendfeld.  Es ist ihm wichtig, dass sie den Jahreslauf im Garten erleben von der Vorbereitung des Bodens bis zur Ernte. Viele Obst- und Gemüsesorten sind so gewählt, dass die Kinder sie direkt vom Baum oder Strauch essen können. 
So kann der Garten mit allen Sinnen wahrgenommen werden. Was nicht direkt verzehrt wird, landet in der Schulmensa. Höhepunkt des Gartenjahres ist stets das Erntedankfest, das in besonderer Weise begangen wird.
Der Garten in der Grundschule Heidewald wird intensiv bewirtschaftet. Alle Gerätschaften sind in einem Schuppen untergebracht. Der Schulhausmeister unterstützt das Projekt und wässert bei Bedarf während der Woche und in den Ferien.
Grundschule Nordhorn
Gartenarbeit und Sprachvermittlung passen bestens zusammen im neu angelegten Garten. Der Fachbereich Grünflächen hat jüngst eine verwilderte Ecke des Schulgeländes freigeräumt, um Platz zu schaffen für Hochbeete, Rasenflächen und unterschiedliche Aktivitäten im Grünen.

Gefördert über das Fuchs-Projekt des Kreises GT wird der Garten genutzt, um den Wortschatz der Kinder und ihre  Sprachkompetenzen handlungsorientiert zu erweitern.

Sophie von der Maßen, in der GS Nordhorn zuständig für die Sprachvermittlung (DaZ und DaF) und die OGS-Mitarbeiterin Gabi Dinter leiten das Projekt. Im ersten Schritt wurden vier Hochbeete errichtet und bepflanzt. Wichtig ist, jede Pflanze und jedes Arbeitsgerät zu benennen und die Begriffe durch Wiederholung geläufig zu machen.
Alle Sinne anzusprechen, gehört zum Konzept, ob beim Riechen am Colakraut, beim Bemalen von Steinen oder beim Gestalten des Barfußpfades.
„Es ist schön zu sehen, dass diejenigen Kinder, die sonst sehr ruhig und zurückhaltend sind, sich im Schulgarten lebhaft einbringen", berichten die Leiterinnen des Gartenprojekts.
Grundschule Blankenhagen erhält Johann Bünting-Ehrenamtspreis
Große Freude an der Grundschule Blankenhagen: Die Schule ist für ihr Lernbegleiter-Projekt mit dem Johann Bünting-Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und würdigt das langjährige ehrenamtliche Engagement der derzeit zehn Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter.

Seit rund zehn Jahren unterstützen die Ehrenamtlichen Schülerinnen und Schüler beim Lesenlernen. In regelmäßigen Eins-zu-eins-Stunden fördern sie nicht nur die Lesekompetenz der Kinder, sondern schenken ihnen auch Zeit, Aufmerksamkeit und persönliche Zuwendung. Gerade für Kinder aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte übernehmen die Lernbegleiter*innen oft eine wichtige soziale Rolle und werden von den Kindern als vertrauensvolle Bezugspersonen geschätzt. Die Arbeit der Ehrenamtlichen wird von einer Schulsozialarbeiterin und der Schulleiterin begleitet, die u.a. zweimal im Jahr zu einem gemeinsamen Frühstück und Austausch einladen.
Mit der Preisübergabe am 8. Juli wird das außergewöhnliche Engagement gewürdigt, das seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bildungs- und Beziehungsarbeit an der Grundschule Blankenhagen leistet. Die Schule möchte das erfolgreiche Projekt auch in Zukunft fortführen.
An der Feierstunde zur Übergabe des Preises nahmen neben zahlreichen Kindern teil (von links): Johanna Manecke (kommissarische Schulleiterin), Ulrike Laubinger (ehemalige Schulleiterin), Sabine Geveshausen (Mitglied der Jury in der Johann Bünting-Stiftung), Schulsozialarbeiterin Olga Müller, Beatrix Biedenweg (Vorsitzende Förderverein GS Blankenhagen), Peter Detmers (Vorstand der Johann Bünting-Stiftung)
Tanzprojekt in der Grundschule Blankenhagen "Wir bewegen Schule"

„Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Mut, sich auf die Bühne zu stellen“, so fasst Maxim Lobunko den Kern dessen zusammen, was er und zwei weitere Tanzlehrer von „Wir bewegen Schule“ in einer Projektwoche in der Grundschule Blankenhagen vermittelt haben. Drei Tage lang haben sie in allen Klassen Choreographien einstudiert und die Kinder motiviert, sich frei zur Musik zu bewegen und eigene Tanzschritte zu erfinden. Am vierten Tag gab es dann zwei große Abschluss-Shows in der Turnhalle mit jeweils etwa 200 begeisterten Zuschauern.

Die Grundschule Blankenhagen gehört zu den vier Startchancen-Schulen der Stadt Gütersloh und hat das Projekt aus Mitteln der Säule 2, dem sog. Chancenbudget, finanziert.

Homepage Grundschule Blankenhagen

Sahibu Kenia – Freunde Kenias e. V.
Gütersloher Verein unterstützt Schulen und Bildungsprojekte in Kenia

Beate Möbius, Mitarbeiterin im Fachbereich Schule, beschäftigt sich auch in ihrer Freizeit mit dem Thema „Schule", denn sie engagiert sich ehrenamtlich im gemeinnützigen Verein „Sahibu Kenia - Freunde Kenias e. V.". Der Gütersloher Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte im Bildungs- und Gesundheitsbereich im Süden Kenias zu initiieren und zu unterstützen. An der Muungano Primary & Junior Secondary School südwestlich von Mombasa sorgt er zum Beispiel dafür, dass alle 300 Schülerinnen und Schüler jeden Morgen vor Unterrichtsbeginn ein Porridge bekommen, denn mit vollem Magen lernt es sich gleich viel besser.

Die bunten Gummitwist kommen bei den Kindern gut an.
Die jüngeren Kinder spielen mit den Legosteinen.

Die weiterführenden Schulen in Kenia erheben ab der 10. Klasse Schulgebühren in Höhe von ca. 350 bis 400 Euro pro Jahr. Damit ist höhere Bildung für die arme Bevölkerung im Süden Kenias unbezahlbar. Daher vergibt „Sahibu Kenia" jedes Jahr ein Stipendium für den Besuch einer Senior Secondary School (Klasse 10 bis 12) an die beste Absolventin oder den besten Absolventen der Junior Secondary School (Klasse 7 bis 9) und begleitet die Stipendiatinnen und Stipendiaten bis zum Eintritt ins Berufsleben. Ziel ist es, den jungen Leuten die Basis für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen. Darüber hinaus sollen sie Vorbilder sein und zeigen: „Bildung lohnt sich."

„Sahibu Kenia" fördert auch die Gleichstellung von Mädchen. Da sie keinen Zugang zu Menstruationsprodukten haben, fehlen Mädchen im Laufe eines Schuljahres mehrere Wochen im Unterricht. Daher bringen Beate Möbius und ihr Partner Frank Michaelis, der Vorsitzender von „Sahibu Kenia“ ist, bei den jährlichen Vor-Ort-Besuchen Päckchen mit waschbaren und wiederverwendbaren Monatsbinden für 100 Mädchen mit. Die Lehrerinnen unterrichten die Mädchen in der Nutzung der Binden. Alle Vereinsmitglieder finanzieren ihre Reisen nach Kenia selbstverständlich aus eigener Tasche, so dass Spendengelder zu 100 % in den Projekten ankommen. Bei diesen Besuchen kommt auch der Spaß nicht zu kurz. So lösen die mitgebrachten Fußbälle, Springseile und die Lego-Bausteine stets große Begeisterung aus.

Eine Lehrerin erklärt die Verwendung der Menstruationsprodukte.
Beate Möbius hat ein herzliches Verhältnis zur Stipendiatin Asha.

„Als Mitarbeiterin im Fachbereich Schule fallen mir in Kenia natürlich als erstes die riesigen Unterschiede zwischen dem deutschen und dem kenianischen Bildungssystem auf“, erläutert Beate Möbius und ergänzt: „Es ist immer eine Freude zu sehen, wie wirksam wir mit vergleichsweise kleinen Beträgen die Schulen, die Schülerinnen und Schüler und letztlich ihre Familien unterstützen können. Jede Spende ist hier ein Gewinn. Das Strahlen der Kinder zeigt mir persönlich immer wieder, wie wichtig diese Arbeit ist und motiviert mich, weiterzumachen.“

Weitere Informationen und Spendenkonto: 

www.sahibukenia.org

www.facebook.com/sahibukenia

Personelle Veränderungen
Schulleiterin Berna Masjosthusmann verlässt die Grundschule Pavenstädt und tritt in den Ruhestand

Wenn Berna Masjosthusmann zum Ende dieses Schuljahrs in den Ruhestand geht, war sie sechs Jahre als Rektorin der Grundschule Pavenstädt tätig und hat die Schule in dieser Zeit nachhaltig weiterentwickelt.

„Die Digitalisierung hat sicherlich die größten Veränderungen bewirkt“, erklärt die 64-Jährige. „Ich bin 2020, also mitten in der Corona-Zeit, nach Pavenstädt gekommen. Da hieß es, mit den Kindern in Kontakt zu bleiben und digitale Formate für die Beschulung zu entwickeln.“ In dieser Zeit erlebten alle Beteiligten - das Kollegium genauso wie die Kinder, ihre Eltern und auch die Stadt Gütersloh als Schulträger – die Digitalisierung als Chance, wirkten aktiv an der Entwicklung mit und veränderten auf diese Weise den Schulalltag.

„Digitale Formate sind eine enorme Unterstützung bei der Individualisierung des Lernens. So können die Kinder ihre Aufgaben ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend wählen und bearbeiten und Lehrkräfte ohne großen Aufwand Leistungsstände abrufen“, fasst Berna Masjosthusmann ihre Erfahrungen zusammen und weist darauf hin, dass Digitalisierung immer Hand in Hand mit einer guten Medienkompetenz gehen muss.

Große Veränderungen haben sich auch durch den Bezug des neuen Schulgebäudes ergeben. Das Mehr an pädagogischer Fläche verschafft der Schule Möglichkeiten, im Unterricht zu differenzieren und den Schulalltag insgesamt ruhiger zu gestalten.

Neues auszuprobieren und sich stets weiterzuentwickeln waren wichtige Triebfedern in ihrem Berufsleben. So stieg sie 2006 parallel zu ihrer Tätigkeit als Lehrerin in der Grundschule Heidewald in die Lehrerausbildung am Fachseminar in Paderborn für die Fächer Sport und Mathematik ein und erlebte die Arbeit dort als sehr bereichernd und innovativ. 2012 folgte der Wechsel in die Schulleitung der Grundschule Langenberg. Parallel dazu engagierte sie sich in verschiedenen Netzwerken wie z.B. im Zentrum für Bildung und Chancen im Kreis GT (ZBC) oder im Beirat der Schulleitungen im Bildungsbüro des Kreises GT. Auch die enge Zusammenarbeit auf der Ebene der Gütersloher Grundschulleitungen empfindet sie als sehr wertvoll.

Sie wird sich gerne an ihre Zeit in Pavenstädt erinnern, da ist Berna Masjosthusmann sich sicher. An regelmäßige Veranstaltungen wie das Frühlingssingen und die Kidical Mass-Demo, an schöne Feiern und an die Freude der Kinder über erzielte Erfolge.

Welchen Rat würde sie der Bildungspolitik geben? „Ich würde mir weniger Regelungen wünschen und mehr Freiräume, um die Aufgaben vor Ort verantwortungsvoll und innovativ wahrnehmen zu können. Aus meiner Sicht spricht vieles dafür, die gemeinsame Schulzeit zu verlängern und gerade in den ersten Jahrgängen auf Noten zu verzichten und vieles neu zu denken“, so ihre Vorschläge.

Von den Eltern würde sie sich wünschen, dass sie mehr Vertrauen haben, sowohl in die Schule als auch in ihre Kinder. Sie sollten ihren Kindern nicht zu viel abnehmen, sondern ihre Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit fördern.

Was wird sie im Ruhestand vermissen? „Zwischen den Kindern zu agieren, den fachlichen Austausch und den Kontakt zu vielen netten und interessanten Menschen“, so ihre Antwort. Und worauf freut sie sich in ihrer neuen Lebensphase? „Es wird sicherlich schön sein, Zeit zu haben für Sport, für Reisen und Hobbys. Und auch im Ruhestand will ich weiterhin Neues Lernen und Kontakte pflegen, dies ist mir besonders wichtig.“

Homepage Grundschule Pavenstädt

Schulleiterin der Paul-Gerhardt-Grundschule Gabriele Rasche beendet Schuldienst

Wenn Gabriele Rasche auf die vergangenen 39 Jahre im Schuldienst zurückblickt, so gehören zu ihren Erinnerungen unzählige Theater- und Musicalaufführungen, Konzerte von Chören und Instrumentalensembles, Tanzaufführungen und weitere kulturelle Highlights. Das ist kein Zufall, denn schon im Studium hatte sie neben Mathematik und Deutsch das Schwerpunktfach Musik.

„Musik und Theater beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern nachhaltig“, erläutert sie und verweist auf zahlreiche wissenschaftlich erwiesene positive Auswirkungen, insbesondere auf die Intelligenz, die Konzentrationsfähigkeit, die Anstrengungsbereitschaft, die Sprachförderung und das Sozialverhalten von Kindern. Auch das Gemeinschaftsgefühl und Werte wie Toleranz, Wertschätzung und das friedliche Miteinander der Kulturen werden nach ihren Erfahrungen gestärkt.

So war die Musik immer ein wichtiger Teil ihrer Pädagogik, ob an der Astrid-Lindgren-Schule in Bielefeld-Sennestadt, an der sie von 1989 bis 1999 tätig war, oder an der Heidewaldschule, an der sie anschließend bis 2010 unterrichtete und u.a. die „Heidewaldspatzen" gründete.
Gabriele Rasche betrachtet mit Freude die Fotogalerie in der Paul-Gerhardt-Schule, die an viele schöne Musical-Aufführungen erinnert.

In diese Zeit fiel auch ihre Tätigkeit als Fachleiterin für Musik und später auch für Deutsch und als Lehrbeauftragte an der Musikhochschule in Detmold.

2010 bis 2014 leitete sie die Grundschule Blankenhagen. Dort gab es zu der Zeit großen Handlungsbedarf und so erweiterte sie z.B. das Kollegium um notwendige Stellen in der Sprachförderung und im sozialpädagogischen Bereich. Auch hier erwies sich die Musik als hilfreich und als verbindendes Element. So baute sie in Zusammenarbeit mit der Liz Mohn-Stiftung und der Kreismusikschule eine Bläserklasse auf und gründete einen Chor.

2014 bis 2017 wagte Gabriele Rasche den Schritt in den Auslandsschuldienst als Grundschulleiterin an der Deutschen Schule in London. Mit ihrer Rückkehr nach Gütersloh übernahm sie die Leitung der Paul-Gerhardt-Schule und entwickelte die Schule in vielerlei Hinsicht weiter. Auch hier schärfte sie in den vergangenen neun Jahren das kulturelle Profil mit Angeboten in den Bereichen Musik, Chorarbeit, Medien, Literatur, Kunst und Tanz. Höhepunkt eines jeden Schuljahrs sind die Musical-Aufführungen im Theater Gütersloh.

Was hat sich in Schule verändert in ihren 39 Berufsjahren? „Die Digitalisierung macht den größten Unterschied“, weiß sie zu berichten, „ob bei der Bereitstellung von Lernmaterialien, im täglichen Unterrichtsgeschehen am Smartboard oder in der Kommunikation.“

Von der Bildungspolitik würde sie sich wünschen, Bildung als wichtigste Aufgabe anzusehen und bringt es auf den Punkt: „Bildung, Bildung, Bildung – dann wächst aus den nächsten Generationen auch Hoffnung, Mut und Zuversicht!“

Den Eltern empfiehlt sie, ihre Kinder im echten Leben eng zu begleiten und vertrauensvoll mit allen Bildungseinrichtungen zusammenzuarbeiten. Und ganz wichtig: Kinder vor zu viel Medienkonsum schützen, ihnen keinen ungeschützten Zugang zum Smartphone erlauben, Grenzen setzen, damit digitale Chancen nicht zu Risiken werden.

Gabriele Rasche ist dankbar, dass sie in ihrer fast 40-jährigen Dienstzeit immer mit Freude und Herzblut im System Schule gearbeitet hat. Das Kinderlachen und die Freude der Kinder beim Lernen, den kollegialen Austausch und besonders das musikalische Schulleben wird sie vermissen. Aber sie freut sich auch, ihre Tage künftig selbstbestimmt einteilen zu können und Zeit zu haben „für den zweiten Kaffee am Morgen“.

Homepage Grundschule Paul-Gerhardt-Schule

Anmeldeverfahren für die Grundschulen

Zum 01. August 2027 werden diejenigen Kinder schulpflichtig, die in der Zeit vom 01. Oktober 2020 bis 30. September 2021 geboren sind. Fachbereich Schule versendet Mitte/Ende September das Anmeldeschreiben mit den erforderlichen Informationen an die Eltern der künftigen Schulkinder.

Alle Grundschulen bieten außerdem Informationsveranstaltungen an:

Bewegliche Ferientage im Schuljahr 2026/2027

Alle Grundschulen sowie die Gymnasien, Real- und Gesamtschulen haben sich einheitlich auf folgende Termine geeinigt:

  • Montag, 08.02.2027 (Rosenmontag)
  • Freitag, 07.05.2027 (Brückentag nach Christi Himmelfahrt)
  • Freitag, 28.05.2027 (Brückentag nach Fronleichnam)
Veranstaltungen und Termine

Sitzungskalender
Bildungsausschuss, 5. Sitzung — 14. Juli 2027, 17:00 Uhr
Bildungsausschuss, 6. Sitzung — 15. September 2027, 17:00 Uhr
Bildungsausschuss, 7. Sitzung — 06. Oktober 2027, 17:00 Uhr

Ratsinformationssystem