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Newsletter Schule
Nr. 11 - März 2026

Informationen des Fachbereichs Schule der Stadt Gütersloh

Gütersloh ist ein Bildungszentrum.

Rund 11.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die 23 Schulen in städtischer Trägerschaft. Hinzu kommen mehrere Schulen anderer Träger. Der Fachbereich Schule der Stadt Gütersloh sorgt für gute Rahmenbedingungen und einen reibungslosen Ablauf in den städtischen Bildungseinrichtungen.


Der Newsletter Schule informiert vierteljährlich über aktuelle Entwicklungen und Projekte.

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Themen des Newsletters:
  • Erste Sitzung des Bildungsausschusses nach der Kommunalwahl
  • Projekt „Zukunftsfähige Schulen Gütersloh“ geht in die nächste Phase
  • Neubau der künftigen Grundschule Farbenfroh fertig gestellt
  • Zwischenlandung des SpaceBuzz One im Städtischen Gymnasium
  • FB Schule zu Jahresgesprächen in allen 23 Schulen
  • Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen
  • Personelle Veränderungen
  • Veranstaltungen und Termine
Erste Sitzung des Bildungsausschusses nach der Kommunalwahl

Am 27. Januar tagte erstmals nach der Kommunalwahl im November der neue Bildungsausschuss
Viele personelle Veränderungen

Zahlreiche teils langjährige Mitglieder des vorherigen Bildungsausschusses sind in dem neuen Gremium nicht mehr dabei. Dies sind Ingrid Hollenhorst und Wilko Wiesner (beide CDU), Dr. Susanne Kohlmeyer (SPD), Dr. Martin Noack (Die Grünen), Christiane Godt und Andrea Kees (BfGT), Maxim Dyck (AfD) sowie Dr. Antonia von Hirsch (FDP). An ihrer Stelle sind nun Anke Dröge, Erik Heine und Florian Baasner (CDU), Lisa-Marie Becker (SPD), Olivia Mayer (Die Grünen), Panagiotis Varlangas (BfGT), Grigor Nerseyan und Cengiz Musa Böcker (AfD), Virginia-Andrée Rittinghaus (Linke) sowie Benjamin Lehmann (FDP) als Mitglieder im Bildungsausschuss gesetzt. Auch bei den beratenden Mitglieder gibt es Veränderungen. Ulrike Laubinger, die zuvor als Vertreterin der Grundschulen tätig war, vertritt künftig die Evangelische Kirche als Nachfolgerin von Friedhelm Reichert. Dafür wird Annette Both, Rektorin der Grundschule Blücherschule, künftig die Grundschulen vertreten. Das Jugendparlament wird von Sebastian Westerbarkey vertreten und die Katholische Kirche wird noch eine Vertretung benennen.

Angelegenheiten von VHS und Stadtbibliothek nun auch im Bildungsausschuss

Auch inhaltlich hat sich die Arbeit des Bildungsausschusses verändert, denn dieser ist nun auch zuständig für die Belange der VHS und der Stadtbibliothek. Aus diesem Grunde stellten die beiden Leiterinnen Desiree Solle (VHS) und Silke Niermann (Stadtbibliothek) dem neuen Ausschuss jeweils ihre Einrichtungen vor, bevor über das Budget der VHS und den Leistungs- und Wirtschaftsplan der Stadtbibliothek Gütersloh GmbH beraten wurde.

Ratsinformationssystem

Projekt „Zukunftsfähige Schulen Gütersloh“ geht in die nächste Phase

Umfangreiche Baumaßnahmen in Bestandsgebäuden an vier Schulen

Die Erweiterungsgebäude an zwölf städtischen Grundschulen, die zwischen Mai 2023 und September 2025 im Projekt Zukunftsfähige Schulen Gütersloh (ZSG) errichtet wurden, sind in Betrieb und bedeuten an allen Standorten einen Quantensprung an zusätzlichen pädagogischen Flächen und/oder einer deutlich verbesserten Verpflegungssituation.

Doch damit ist das Projekt nicht beendet, denn nun erfolgen noch Umbaumaßnahmen in den Bestandsgebäuden der Grundschulen Große Heide, Isselhorst, Blankenhagen und Sundern. Ziel ist es, die Baumaßnahmen bis Ende 2026 abzuschließen.

Grundschule Große Heide

Der im Rahmen von ZSG errichtete Neubau umfasst Räume für drei Jahrgangsstufen und eine neue Schulmensa. Die Klassenräume einer weiteren Jahrgangsstufe und einige Fachräume befinden sich im Obergeschoss des Bestandsgebäudes. Dort sind neben kleineren Sanierungsarbeiten keine größeren Baumaßnahmen vorgesehen. Da die Verwaltungsräume in Vorbereitung des Neubaus abgerissen werden mussten, wurde ein zweigeschossiger Containerbau zwischen Turnhalle und Bestandsgebäude als Übergangslösung errichtet. Künftig sollen im Erdgeschoss des Bestandsgebäudes das Lehrerzimmer, Verwaltungs- und Besprechungsräume, sanitäre Anlagen für das Kollegium und ein OGS-Raum untergebracht werden. Hier werden zurzeit umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. 

Die Gebäudesubstanz im Erdgeschoss des Hauptebäudes der Grundschule Große Heide wird im Zuges des Umbaus von Grund auf saniert.

Grundschule Isselhorst

Der Umbau der Grundschule Isselhorst wurde ins Projekt ZSG aufgenommen, weil ihr pädagogische Flächen und eine angemessene Verpflegungssituation fehlten. Die pädagogischen Flächen wurden durch einen zweigeschossigen Neubau geschaffen und zu Beginn dieses Schuljahrs bezogen. Nun steht die Erneuerung der Schulmensa im Bestandsgebäude an. Durch Veränderungen im Grundriss kann gleichzeitig die sehr beengte Situation in den Verwaltungsräumen behoben werden. Außerdem werden Differenzierungs- und Fachräume geschaffen.

Grundschulen Blankenhagen und Sundern

Es gibt viele Parallelen zwischen den beiden Grundschulen: Beide haben ein multikulturell zusammengesetztes Sozialgefüge, viele Kinder mit (Sprach-) Förderbedarf und sind StartChancen-Schulen.
An beiden Schulen ist im Rahmen des ZSG-Projektes ein eingeschossiges Mensagebäude errichtet worden. Zusätzlich fehlen den Schulen in den Hauptgebäuden Differenzierungs- und Fachräume und weitere Möglichkeiten für Kleingruppenarbeit, wie z.B. Lernecken auf den Fluren. Auch Besprechungsräume und Raum für Lehrerarbeitsplätze werden dringend benötigt. Aktuell werden beide Schulgebäude überplant mit dem Ziel, diese fehlenden Räume zu schaffen.

Neubau der künftigen "Grundschule Farbenfroh" ist fertiggestellt

Dritter Jahrgang testet in Probebetrieb die vorhandene Grundausstattung
Am 2. Februar wurde der Neubau der Grundschule Neißeweg, die ab dem kommenden Schuljahr "Grundschule Farbenfroh" heißen wird, nach Fertigstellung offiziell an die Schule übergeben.
Der Neubau ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich und innovativ, denn Grundrisse, Ausstattung und Gestaltung orientieren sich konsequent am pädagogischen Konzept der Schule. Die neue Schule befindet sich an der Austernbrede in unmittelbarer Nähe zum Standort Neißeweg. Dabei wurde ein Teil der ehemaligen Freiherr-vom-Stein-Schule saniert und um einen Neubau von rund 2.400 m² erweitert.
Die "Ideentreppe" ist der Mittelpunkt des Gebäudes. Dort versammelten sich zur Gebäudeübergabe (von links): Architektin Birgit Melisch, Hausmeister Oliver Liebich, 1. Beigeordneter und Schuldezernent Henning Matthes, Projektleiter Michael Blaschguda, OGS-Leiterin Bärbel Lukas und Schulleiter Dirk Ködding.

„Dieses Schulgebäude ist in seiner Konzeption für mich etwas ganz Besonderes. Architektur, Pädagogik und Schulträger haben hier von Beginn an eng und konsequent zusammengewirkt“, erläutert Henning Matthes, Beigeordneter für den Bereich Schule, der das Projekt in allen Phasen als Gesamtprojektleiter begleitet hat. „Das Ergebnis ist ein Schulbau, der sich sehr bewusst an einem modernen pädagogischen Konzept orientiert und damit eine innovative und zugleich sehr stimmige Ergänzung unseres ohnehin bereits starken Grundschulangebots in Gütersloh darstellt. Der Neubau der künftigen Grundschule Farbenfroh steht exemplarisch für die zukunftsgerichtete Weiterentwicklung unserer Schullandschaft. Umso erfreulicher ist es, dass wir sowohl den ambitionierten Zeitplan eingehalten haben als auch die im Ratsbeschluss von November 2023 zugrunde gelegte Kostenkalkulation von 14,17 Millionen Euro nach derzeitiger Prognose sogar unterschreiten werden.“

Der Name der künftigen „Grundschule Farbenfroh“ weist unter anderem auf die Bedeutung von Farben im Schulgebäude hin: Jede Jahrgangsstufe ist in einem Bildungshaus zusammengefasst, dem wiederum jeweils eine Farbe zugeordnet ist: Blau für die erste Klasse, Rot für die zweite, Gelb für die dritte und Grün für die vierte Klasse.

Schulleiter Dirk Ködding erläutert: „Die individuellen Lernprozesse der Kinder werden in unserer Schule in besonderer Weise berücksichtigt, basierend auf der Annahme, dass nicht alle Kinder das Gleiche zur gleichen Zeit auf die gleiche Weise lernen. Entsprechend wird das neue Schulgebäude unterschiedliche Lernsettings bieten, unter denen die Kinder je nach der Lernaufgabe, dem erforderlichen Material, dem Lernweg und dem individuellen Lerntyp wählen können.“  

Zonierungen gewährleisten gleichermaßen Struktur und Offenheit. Die vielfältigen Angebote ermöglichen ganztägige Bildung, wobei in allen Phasen des Tages die gesamte Fläche der Schule genutzt wird. Klassenräume im herkömmlichen Sinn gibt es in der Schule nicht. Stattdessen sind die Bildungshäuser jeweils durch geschwungene Holzwände in drei Zonen aufgeteilt sind, die sogenannten „Heimaten“. Die Holzwände sind nicht raumhoch, sorgen aber trotzdem für eine gute Akustik. Sie erhalten unterschiedliche fest verbaute Einbauten. Zusätzlich gibt es flexibel nutzbares Mobiliar. Mittelpunkt einer jeden Heimat ist der Sitzkreis, in dem sich die Kinder mehrmals täglich treffen, zum Beispiel zur Begrüßung und Verabschiedung sowie für Instruktions- und Reflexionsphasen. Eingangs- und Flurbereiche sind für jahrgangsübergreifende Aktivitäten gedacht. Hierzu trägt auch die breite Holztreppe bei, die die Kinder auf großen Stufen vielfältig nutzen können. Hinzu kommt eine eingebaute Rutsche, die dem Bewegungsbedürfnis der Kinder Rechnung trägt.

Ein an zentraler Stelle eingebauter Fahrstuhl sorgt für Barrierefreiheit und schafft zusammen mit einem Pflege- und Therapieraum die Voraussetzungen zur Aufnahme von Kindern mit körperlich-motorischen Einschränkungen. Die Grundschule Farbenfroh ist als „Puschenschule“ geplant. Entsprechend gibt es für alle Kinder in den Eingangsbereichen im Erd- und Obergeschoss Garderoben, an denen die Kinder ihre Straßenschuhe gegen Hausschuhe tauschen können.

Zum Raumangebot gehören außerdem Bibliotheken, Fach-, Ruhe- und Speiseräume. Hinzu kommen Besprechungs- und Verwaltungsräume sowie eine Küche.

Rückmeldungen nach sechs Wochen Probebetrieb
Lara und Lasse sind Sprecher des gelben Bildungshauses, in das die drei 3. Jahrgänge Mitte Februar eingezogen sind.
Nach sechs Wochen Probebetrieb haben sie sich viele Gedanken zum neuen Gebäude gemacht.
Lara: „Das neue Gebäude sieht wirklich anders aus als das alte. Es ist toll, dass die Kinder zum Lernen in die Lernlandschaft gehen können. Außerdem finde ich es gut, dass demnächst die 1. und 2. Klassen und ihre Paten aus den 3. und 4. Klassen nahe beieinander sind. Dann können die großen Kinder die kleinen viel besser unterstützen.“
Lasse: „Mir gefallen die Garderoben gut. Früher haben wir uns zum Schuheanziehen auf die Erde gesetzt. Jetzt gibt es eine Bank."
Beide Kinder freuen sich über die Rutsche, die parallel zur Ideentreppe die Geschosse miteinander verbindet und sind gespannt, wie sich die Situation entwickeln wird, wenn alle vier Jahrgänge zusammenkommen. „Dann wird es immer eine ganz schön lange Schlange geben“, so ihre Vermutung.
Ein wichtiges Thema ist die Akustik, denn die geschwungenen Wände der Heimaten sind nicht deckenhoch und so kann man hören – wenn auch gedämpft – was in den Nachbarheimaten passiert. Lara und Lasse empfinden dies nicht als störend und auch die Lehrkräfte – selbst diejenigen, die zunächst sehr kritisch waren – können den Bildungshäusern viel Positives abgewinnen und sie erleben es schon jetzt als bereichernd, dass die Kinder klassenübergreifend in den Bildungshäusern zusammenwachsen.

Konrektorin Regina Strüwer: „Das Haus beeinflusst die Atmosphäre positiv. Schon morgens beim Ankommen verläuft alles ruhiger und geordneter. Kinder, Eltern und das Kollegium erfreuen sich an dem schönen und hellen Gebäude, das durch die Holzelemente viel Wärme ausstrahlt.“ Der Unterricht in den Heimaten wird aneinander angepasst. So starten alle morgens mit den Hauptfächern und die lebhafteren Fächer schließen sich später an. „Die Gemeinschaft und kollegiale Unterstützung im Bildungshaus wird von allen Beteiligten sehr geschätzt“, führt Regina Strüwer weiter aus. So ziehen alle Beteiligten nach einigen Wochen Probebetrieb ein positives Fazit und freuen sich auf den Vollbetrieb der Grundschule Farbenfroh im kommenden Schuljahr.

Grundschule Neißeweg

Zwischenlandung des SpaceBuzz One in Gütersloh

Städtisches Gymnasium lässt Schülerinnen und Schüler virtuell ins Weltall reisen
Anfang März war der Truck "SpaceBuzz One" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) für zwei Tage auf dem Schulhof des Städtischen Gymnasiums zu Gast. Alle Kinder der 5. und 6. Klassen durften den Truck in Form einer liegenden Rakete besuchen und mittels VR-Brillen die Erde umkreisen, zum Mond fliegen und wieder zurück zur Erde. Diese Reisen dauerten jeweils eine gute Viertelstunde und wurden von zwei Mitarbeiterinnen des DLR begleitet.

„Das war richtig cool“, die Kinder waren sehr beeindruckt, insbesondere, die Erde aus dem Weltall heraus betrachten zu können.

„Das SpaceBuzz soll die Kinder nicht nur für Luft- und Raumfahrt begeistern ergänzend zum naturwissen-schaftlichen Unterricht, sondern es soll auch für die Verletzlichkeit der Erde sensibilisieren und über den menschengemachten Klimawandel informieren“, erläuterten Schulleiter Dr. Jost Biermann, Physiklehrer Thorsten Imkamp und der bereits pensionierte Physiklehrer Ernst Volland, die das Raumfahrt-Abenteuer organisiert hatten.
Die Kinder der Klasse 5d waren begeistert vom Besuch im SpaceBuzz One.
Ihr Dank galt dem DLR für das kostenlose Angebot sowie der Verkehrssicherung und dem Fachbereich Tiefbau, die die Fahrt des übergroßen LKWs durch die Innenstadt erst möglich gemacht haben.

Städtisches Gymnasium Gütersloh
Der Besuch des SpaceBuzz brachte den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5d viele neue Erkenntnisse. Sie wurden begleitet von Elena Rommel (DLR) und von Schulleiter Dr. Jost Biermann.
FB Schule zu Jahresgesprächen in allen 23 Schulen

Wen spricht eine Schulleitung an, wenn sie einen Klassenraum in zwei Differenzierungsräume umwandeln möchte, ein neues Spielgerät auf dem Schulhof wünscht und sich Gedanken zum Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen macht?

Seit 2024 gibt es für alle Themen, die zwischen Schulen und Schulträger von Relevanz sein können, die sogenannten Jahresgespräche. Fachbereichsleiter Tim Neubauer hat das Gesprächsformat eingeführt und aktuell in der Zeit von Mitte Februar bis Mitte März zum dritten Mal in allen 23 Schulen durchgeführt.

„Die Jahresgespräche finden stets zu Anfang des Jahres statt”, erläutert er. „So haben wir die Möglichkeit, alle haushaltsrelevanten Themen in den Haushaltsanmeldungen für das Folgejahr zu berücksichtigen. Das gilt auch für andere beteiligte Fachbereiche, wie z.B. FB Technisches Gebäudemanagement und FB Grünflächen "
Die Jahresgespräche sind ein Beitrag dazu, alle Schulen gleich zu behandeln, in dem Sinne, dass Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt wird.
Am Jahresgespräch in der Grundschule Paul-Gerhardt-Schule nahmen teil (von links): Tim Neubauer, Konrektorin Ranghild Raumann, Gaby Trampe (FB Schule) und Rektorin Gabriele Rasche.
Nicht diejenige Schule soll als erste zum Zuge kommen, die am lautesten ruft und die besten Kontakte in die Fachämter hat, sondern diejenige, deren Bedarf besonders begründet ist im Vergleich zu anderen Schulen.
Gerade in Zeiten knapper Haushaltsmittel ist es wichtig, alle Wünsche und Bedarfe zu kennen und nachvollziehbar bewerten und priorisieren zu können.

FB Schule protokolliert die Jahresgespräche. Soweit andere Fachbereiche zuständig sind, werden Gespräche geführt. Anschließend erhalten die Schulen eine Rückmeldung, wie mit ihren Wünschen und Bedarfen verfahren wird.
Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen

Nach Abschluss des Anmeldeverfahrens steht fest: Für alle Schülerinnen und Schüler aus Gütersloh, die eine weiterführende Schule im Stadtgebiet besuchen möchten und sich dort angemeldet haben, steht ein Schulplatz zur Verfügung – auch wenn dieser nicht immer an der Wunschschule liegt.

Am Freitag, 20. März 2026, endete die Anmeldefrist für den zukünftigen Jahrgang 5. Auf Grundlage der schulrechtlich vorgegebenen Kriterien haben die Schulleitungen am Montag, 23. März 2026, über die Aufnahme der angemeldeten Kinder entschieden. Bereits am Dienstag, 24. März 2026, wurden die Eltern vorab per E-Mail über das Ergebnis informiert. Die offiziellen Zu- und Absagebescheide werden in den kommenden Tagen postalisch zugestellt.

Für alle Kinder, die an ihrer Wunschschule keinen Platz erhalten haben und noch nicht an einer anderen Schule angemeldet und dort angenommen worden sind, stehen aktuell noch ausreichend Schulplätze an der Anne-Frank-Gesamtschule zur Verfügung.
Personelle Veränderungen
Fachbereichsleiter Tim Neubauer wechselt als Dezernent zum Kreis Minden-Lübbecke

"Es gab nicht einen Tag, an dem ich nicht gerne nach Gütersloh gekommen bin", dieses positive Fazit zieht Tim Neubauer am Ende seiner gut vierjährigen Zeit als Fachbereichsleiter Schule.

„Gütersloh hat aus meiner Sicht eine große Strahlkraft als Bildungsstadt. Zum einen wurden in den vergangenen Jahren hohe Investitionen in den Schulausbau getätigt. Zum anderen - und das ist genauso wichtig - arbeiten alle Beteiligten auf unterschiedlichen Ebenen daran, die Zugänge zu Bildung im Sinne der Chancengerechtigkeit weiter zu verbessern. Die Abläufe im Schulbetrieb werden immer weiter optimiert und so letztlich die Basis für eine gute Bildungsgrundlage und ein gelingendes demokratisches Miteinander geschaffen," erläutert er und führt weiter aus:

"Ich habe meine Rolle stets darin gesehen, zu gestalten und zu vernetzen und eine Kultur des Miteinanders zu fördern und zu leben. Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Nur in einem wertschätzenden Austausch kann es gelingen, Prozesse zu optimieren, neue Formate zu entwickeln und als Team zu wachsen.


Digitalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle. So haben wir einige Verfahren im Fachbereich Schule durch digitale Anwendungen nutzerfreundlicher gestalten können, wie beispielsweise die außerschulische Nutzung von Sporthallen und Schulaulen sowie die Beschaffung von iPads für die Schüler*innen ab Klasse 7."

Tim Neubauer kam am 1. März 2022 als Fachbereichsleiter Schule zur Stadt Gütersloh. Am 23. März 2026 wurde er vom Kreistag Minden-Lübbecke zum Dezernenten für Arbeit, Bildung und Integration gewählt. Der Amtswechsel soll am 1. Juni 2026 stattfinden.

"Es war mir eine Freude und Ehre, die Bildungsregion Gütersloh als Fachbereichsleiter mit entwickeln zu können“, fasst er seine Tätigkeit als Fachbereichsleiter Schule zusammen und formuliert gute Wünsche für die Zukunft:  „Der Fachbereich Schule ist organisatorisch gut aufgestellt. Dort arbeiten ganz wunderbare Kolleg*innen, welche gestalten wollen und Bildung als zentrale Aufgabe von Chancengerechtigkeit leben. Das gilt auch für die vielen weiteren Akteur*innen, insbesondere in den Schulen, in Schulpflegschaften und Schülervertretungen, in Stiftungen, in Verwaltungsleitung und Politik. So bin ich sicher, dass viele Entwicklungen, die wir in den letzten vier Jahren gemeinsam angestoßen haben, Bestand haben und weiterentwickelt werden. OWL ist klein und ich freue mich auf ein Wiedersehen.“

Fachbereich Schule begrüßt Dr. Jost Biermann als neuen Schulleiter des Städtischen Gymnasiums

Dr. Jost Biermann hat zum 1. Dezember 2025 die Leitung des Städtischen Gymnasiums Gütersloh übernommen. Der 49-jährige Lehrer für Sport, Englisch und Pädagogik war zuvor knapp 17 Jahre am Paderborner Reismann-Gymnasium tätig, die letzten 5 Jahre als stellvertretender Schulleiter. Ende Januar wurde er in einer Feierstunde mit rund 300 Gästen in der Aula des Gymnasiums offiziell in sein neues Amt am neuen Ort eingeführt.

Am Treffen im Fachbereich Schule nahmen teil (von links): Mila Scholz (Auszubildende), Johanna Bornemann, Peter Imrecke, Dr. Jost Biermann, Timo Berghaus und Birgit Bodenstedt.
Doch damit war der Reigen der Vorstellungs- und Begrüßungsrunden keineswegs beendet. So stellte er sich unter anderem am 27. Januar im Bildungsausschuss vor und kam auch zu einem Kennenlernen-Treffen in den Fachbereich Schule. 
Am Treffen im Fachbereich Schule nahmen teil (von links): Mila Scholz (Auszubildende), Johanna Bornemann, Peter Imrecke, Dr. Jost Biermann, Timo Berghaus und Birgit Bodenstedt.

Dort wurde er von der stellvertretenden Fachbereichsleiterin Birgit Bodenstedt willkommen geheißen sowie von den Mitarbeiter*innen Johanna Bornemann, Timo Berghaus und Peter Imrecke, die im Beschaffungswesen tätig sind und die Schulbudgets bewirtschaften. So ging es in dem Gespräch neben dem persönlichen Kennenlernen zunächst um die Zusammenarbeit bei der Verwendung der Haushaltsmittel. Und natürlich kamen auch weitere Themen zur Sprache, denn Schule und Schulträger haben stets viele gemeinsame Aufgaben und stehen in einem kontinuierlichen Austausch. Wie Dr. Biermann im Gespräch bekräftigte, sei auch ihm an einer gut verzahnten, konstruktiven Zusammenarbeit gelegen. Dieser wie überhaupt seiner neuen Aufgabe insgesamt sehe er zuversichtlich entgegen, und er freue sich sehr auf die neuen Zusammenhänge und nicht zuletzt auf die damit verbundenen Menschen in Gütersloh.

Katharina Gleis seit 1. März Schulleiterin der Grundschule Große Heide

Katharina Gleis wurde zum 1. März zur Rektorin der Grundschule Große Heide ernannt. Die 45-Jährige ist in der Schule bestens bekannt, denn sie war dort bereits seit Sommer 2020 als Konrektorin tätig und hat die Schule seit Anfang dieses Schuljahres kommissarisch geleitet.  Zwischenzeitlich im Schuljahr 2024/2025 war sie als kommissarische Schulleiterin in der Grundschule Altstadtschule tätig. In dieser Zeit absolvierte sie das Eignungsfeststellungsverfahren für Schulleitungen und bereitete sich so auf die Nachfolge von Tanja Ilic vor.

Vor ihrer Tätigkeit in Gütersloh hat sie Erfahrungen als Pädagogin in einer Förderschule für Soziale und Emotionale Entwicklung und einer Grundschule im Emsland gesammelt, in denen sie insgesamt 13 Jahre tätig war, davon einige Jahre als Konrektorin.

Katharina Gleis freut sich auf die neuen Herausforderungen. Die umfangreichen Baumaßnahmen an der Schule im Projekt „Zukunftsfähige Schulen GT“ werden sie dabei noch einige Monate beschäftigen, doch anschließend werden die Rahmenbedingungen für eine gute pädagogische Arbeit umso besser sein.

Dabei will sie das Zusammenwachsen der gesamten Schulgemeinschaft weiter stärken und entwickeln. Zudem soll die Erziehungspartnerschaft zwischen Schule und Elternhaus weiter ausgebaut werden im Sinne des Erziehungskonzeptes NASch (Neue Autorität in der Schule), so dass das Kind im Fokus steht und sich bestmöglich entwickeln kann. Wichtig ist ihr dabei stets ein wertschätzender Umgang miteinander.
Veranstaltungen und Termine
Info-Veranstaltung für die künftigen 7. Klassen zum iPad-Verfahren

Montag, 20.04.2026, 19:00 Uhr, Forum der Anne-Frank-Gesamtschule, Saligmannsweg 4

Alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 in den Schulen der Stadt Gütersloh arbeiten mit ihren eigenen iPads. Deshalb lädt die Stadt Gütersloh die Eltern derjenigen Kinder, die im kommenden Schuljahr 2026/2027 eine 7. Klasse besuchen werden, zu einer Infoveranstaltung über den Erwerb von iPads ein.

Die Stadt Gütersloh investiert kontinuierlich in die digitale Infrastruktur der eigenen Schulen. Diese wird durch die elternfinanzierte 1:1-Ausstattung ab Klasse 7 abgerundet und ermöglicht eine zeitgemäße Unterrichtsgestaltung sowie Lehr- und Lernumgebung. Der Fachbereich Schule der Stadt Gütersloh koordiniert wie in den Vorjahren den Erwerb der iPads.

Der Kauf ist nicht verpflichtend; Familien, die Sozialleistungen beziehen, können ein Leih-iPad beantragen, das ausschließlich für schulische Apps freigeschaltet ist. Wer bereits ein technisch geeignetes iPad besitzt, kann dieses gebührenpflichtig in das schulische System einbinden lassen.

In der schulübergreifenden Infoveranstaltung werden der Fachbereich Schule, die Schul-IT sowie IT-Lehrkräfte der einzelnen Schulen über den Ablauf des iPad-Verfahrens informieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Digitalisierung und Ausstattung mit iPads

Sitzungskalender

Bildungsausschuss, 3. Sitzung 28. April 2026, 16:00 Uhr
Bildungsausschuss, 4. Sitzung 09. Juni 2026, 17:00 Uhr