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Newsletter Schule
Nr. 10 - Dezember 2025

Informationen des Fachbereichs Schule der Stadt Gütersloh

Gütersloh ist ein Bildungszentrum.

Rund 11.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die 23 Schulen in städtischer Trägerschaft. Hinzu kommen mehrere Schulen anderer Träger. Der Fachbereich Schule der Stadt Gütersloh sorgt für gute Rahmenbedingungen und einen reibungslosen Ablauf in den städtischen Bildungseinrichtungen.

Der Newsletter Schule informiert vierteljährlich über aktuelle Entwicklungen und Projekte.

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Themen des Newsletters:
  • Neue Mensa der Grundschule Blankenhagen wird mit Adventsliedern eröffnet
  • Kommunalpolitiker*innen machen sich ein Bild von neuem Gebäude der "Grundschule Farbenfroh"
  • "Bildung durch Bindung" - Mentor Gütersloh e. V. unterstützt Leseförderung
  • Einrichtung einer Schulstraße an der Grundschule Große Heide
  • Stand der Anmeldungen zu den Grund- und weiterführenden Schulen
  • Fachbereich Schule: Rückblick auf das Jahr 2025 in Zahlen
  • Personelle Veränderungen
  • Veranstaltungen und Termine
Neue Mensa der Grundschule Blankenhagen feierlich eingeweiht

Schulgemeinde feiert mit Adventsliedern und einem stimmungsvollen Lichterstern
Der Schulhof der Grundschule Blankenhagen war am Dienstagnachmittag vor den Weihnachtsferien gut gefüllt, denn alle Kinder, Eltern und das Kollegium waren eingeladen, um die neue Mensa in einer adventlichen Feierstunde offiziell in Betrieb zu nehmen.

Musik war das prägende Element der Feier von der Bläserbande der Jahrgangsstufe 4, über den Chor Cantara bis hin zu einem "Nussknacker"-Auftritt der Klasse 3b. Zum Abschluss sang die ganze Schulgemeinde das Schullied und Adventslieder.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete ein Lichterstern, der von allen Klassen gemeinsam in der großen Baumscheibe rund um einen neu gepflanzten Baum gelegt wurde.
Der von den Kindern gelegte Stern brachte Licht in die dunkle Dezembernacht und stand für das friedvolle Miteinander der Schulgemeinde.
Frank Apel (links) überreichte für die Stadt Gütersloh einen symbolischen Schlüssel an Schulleiterin Ulrike Laubinger und OGS-Leiter Oliver Duismann.
Die neue Mensa ist bereits seit Anfang des Schuljahres in Betrieb. Sie ist wie alle anderen Gebäude der Schule zum Schulhof hin ausgerichtet, so dass dieser nun der zentrale Treffpunkt ist, was der Schule gut gefällt, wie Schulleiterin Ulrike Laubinger in ihrer Begrüßungsansprache ausführte. Sie ging auf die verschiedenen Phasen des Bauprojekts ein und erläuterte, dass es im kommenden Jahr noch einige Baumaßnahmen im Schulgebäude geben wird, insbesondere zur Schaffung von Differenzierungs- und Fachräumen.
Ihr Dank galt allen, die den Neubau möglich gemacht und unterstützt haben.
"Der Stern von Blankenhagen soll hell und weit leuchten", wünschte sie allen Anwesenden und betonte, dass in Blankenhagen großartige Menschen friedlich miteinander leben und lernen.

Auch der Leiter der OGS Oliver Duismann sprach seinen Dank für das neue Gebäude aus, das aus seiner Sicht den Ganztagsbetrieb unterstützt, weil es einen ruhigen und freundlichen Rahmen für die Mittagsmahlzeiten schafft. Schulrätin Wencke Nowitzki-Rolfsmeier hatte einen schriftlichen Gruß übermittelt, den die Schulleiterin vortrug.

Frank Apel, Projektleiter der Stadt Gütersloh für "Zukunftsfähige Schulen Gütersloh" überreichte Ulrike Laubinger einen symbolischen Schlüssel zur Gebäudeeinweihung und überbrachte die besten Grüße von Bürgermeister Matthias Trepper und Schuldezernent Henning Matthes.

Die Feier endete bei Waffeln, Plätzchen und Getränken, die die Eltern des Fördervereins vorbereitet hatten, in der neuen Mensa, die dabei ihre Qualitäten als großzügiger Veranstaltungsraum mit guter Akustik unter Beweis stellen konnte.
„Zukunftsfähige Schulen Gütersloh“ (ZSG) steht für die Erweiterung von zwölf Gütersloher Grundschulen in standardisierter Bauweise in der Zeit von Juni 2023 bis September 2025. Je nach Bedarf sind ein-, zwei- oder dreigeschossige Gebäude mit Verpflegungs- und/oder Unterrichtsmodulen entstanden, insgesamt 27. Damit wurden dringend benötigte pädagogische Flächen und Räume für die Mittagsverpflegung geschaffen.

Projekthomepage
Kommunalpolitik macht sich ein Bild von neuer „Grundschule Farbenfroh“
Die Grundschule Neißeweg erhält ein neues Schulgebäude an der Austernbrede und wird künftig den Namen „Grundschule Farbenfroh“ tragen. Die Baumaßnahme befindet sich auf der Zielgeraden. Davon überzeugten sich Mitglieder des Bildungs- und des Schulbauausschusses bei einer Besichtigung Ende Oktober, zu der Schuldezernent Henning Matthes eingeladen hatte, der bei dieser Baumaßnahme als Gesamtprojektleiter fungiert. Die mit dem Projekt betraute Architektin Birgit Melisch führte die Gruppe durch die neue Schule, die aus einem Teil der ehemaligen Freiherr-vom-Stein-Schule besteht, der umfassend saniert wurde sowie einem angeschlossenen Neubau. Sie erläuterte fachkundig und detailliert viele Besonderheiten der Baumaßnahme. Auch Schul- und OGS-Leitung der Grundschule Neißeweg sowie einige Mitarbeitende des Fachbereichs Schule nahmen an der Führung teil.

Gestaltung orientiert sich am pädagogischen Konzept

Die Gestaltung des neuen Gebäudes orientiert sich an dem besonderen pädagogischen Konzept der dreizügigen Schule. So verfügt die neue Schule über keine Klassenräume im klassischen Sinne. Statt dessen ist für jede Jahrgangsstufe ein sogenanntes Bildungshaus vorgesehen, das jeweils durch geschwungene Holzwände in drei „Heimaten” unterteilt wird und den Kindern diverse Möglichkeiten bietet, in kleinen und großen Gruppen oder auch alleine zu arbeiten. Ergänzend gibt es Fachräume, z.B. für Kunst, Werken und Musik, Bibliotheken, Ess- und Ruheräume.

Dritte Klassen testen Raumausstattungen

Aufgrund dieser Besonderheiten haben die Verantwortlichen bei der Ausstattung der Räume keine Erfahrungswerte, auf die sie zurückgreifen können. Aus diesem Grunde werden zu Beginn des zweiten Schulhalbjahrs zunächst nur die dritten Klassen in das neue Gebäude einziehen und die bisher beschaffte und teilweise aus der alten Grundschule mitgebrachte Ausstattung testen. Sollten sich dabei zusätzliche Bedarfe an Mobiliar und weiterer Ausstattung zeigen, so kann bis zum Vollbetrieb der neuen Schule noch nachgebessert werden. 

Die Schule soll spätestens zum Schuljahr 2026/2027 komplett in Betrieb gehen.

Homepage der Grundschule Neißeweg
„Bildung durch Bindung“

Lesementorinnen und -mentoren unterstützen Gütersloher Grundschulen bei der Leseförderung

An der Türklinke der Schulbibliothek in der Grundschule Overbergschule hängt das Schild „Lesestunde“. Damit ist klar, hier trifft sich ein Kind mit seiner Mentorin oder seinem Mentor zum gemeinsamen Lesen, Spielen, Vorlesen und Erzählen.

Der Verein Mentor Gütersloh e. V. vermittelt an vier Grundschulen in Gütersloh und Verl Leselernhelfer*innen, mit dem Ziel, die Sprach- und Lesekompetenz von Kindern zu steigern.

Basis des Mentor*innenprogramms ist eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind

Die Ehrenamtlichen sind jeweils einem Kind zugeordnet, mit dem sie sich wöchentlich für eine Schulstunde treffen und zwar wenigstens für den Zeitraum von einem Jahr. In dieser 1:1-Situation kann eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Erwachsenem entstehen nach dem Prinzip „Bildung durch Bindung“ und die Kinder genießen die ungeteilte Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wird. Mit Geduld, Humor und Lob schaffen die Lesementor*innen eine entspannte Lernatmosphäre.

Ulla Ehrhardt betreut seit Februar Shlemun aus der Klasse 2b. „Shlemun ist in dieser Zeit viel offener geworden“, berichtet die ehemalige Personalentwicklerin. „Er freut sich auf unsere gemeinsamen Treffen. Er liest schon recht flüssig und nutzt dazu den „Lesefinger“. Wenn er sich ein Buch aussuchen darf, dann greift er immer zu einer Buchreihe über wichtige Persönlichkeiten, die ihn sehr interessieren.“

Auch Susanne Richters ist seit Februar als Mentorin tätig. Die ehemalige Gymnasiallehrerin für Deutsch und Französisch betreut die achtjährige Nisan, die ebenfalls in der Klasse 2b ist. Nisan ist noch in der Phase, bedächtig aus Buchstaben Wörter zu formen, doch sie ist mit Feuereifer dabei. Dies gilt umso mehr bei Büchern zum Thema Fußball, denn sie selbst spielt als einziges Mädchen regelmäßig in einer Jungen-Fußballmannschaft, wie sie mit leuchtenden Augen berichtet.

Mentor*innenprogramm zeigt Wirkung und wächst

Schulleiterin Britta Wöstmann kann bestätigen, dass das Mentor*innenprogramm Wirkung zeigt: „Wir stellen schon jetzt nach wenigen Monaten fest, dass die Kinder flüssiger und sinnentnehmender lesen. Das Mentor*innen-Programm passt hervorragend zu anderen Maßnahmen der Leseförderung an unserer Schule, wie z.B. „Lies mit“, fasst sie zusammen und zeigt sich erfreut, dass mittlerweile 15 Mentor*innen an der Overbergschule tätig sind, die insgesamt 17 Kinder betreuen, Tendenz steigend.

Bindeglied zwischen Mentor*innen und den beteiligten Gütersloher Schulen im Verein Mentor Gütersloh e. V. ist Inga Mahadevan. Die zweifache Mutter weiß aus Erfahrung, wie wichtig und gleichzeitig bereichernd flüssiges und gutes Lesen ist. Bei ihr bzw. bei der 1. Vorsitzenden des Vereins Sabine Kumlehn melden sich fast wöchentlich neue interessierte Lesementor*innen. Der Verein veranstaltet für sie Einführungsseminare und vermittelt in Abstimmung mit der jeweiligen Schule Kinder, die diese Art der Unterstützung gut gebrauchen können.

Der Verein schafft den rechtlichen und organisatorischen Rahmen für den Einsatz der Mentor*innen vom notwendigen Versicherungsschutz, über die Vorlage erweiterter Führungszeugnisse bis hin zu Fortbildungen und regelmäßigen Treffen zum kollegialen Erfahrungsaustausch. Spendengelder werden für die Beschaffung neuer Bücher, Spiele und anderer Materialien verwendet.

Die regelmäßigen Treffen werden von den Ehrenamtlichen als sehr bereichernd empfunden, nicht nur um Anregungen und Ideen für ihre Mentor*innentätigkeit auszutauschen, sondern auch zur Pflege von Kontakten mit Gleichgesinnten.

Erfreulich ist, dass das Mentor*innenprojekt immer weitere Kreise zieht. So ist der Verein seit Oktober dieses Jahres mit elf Ehrenamtlichen in der Grundschule Heidewald tätig und ab Februar 2026 kommt die Grundschule Blücherschule hinzu, in der dann die ersten Mentor*innen starten werden.

MENTOR - Die Leselernhelfenden Gütersloh e. V.

Einrichtung einer "Schulstraße" an der Grundschule Große Heide

Teil des Pinguinwegs wird versuchsweise temporär für Kfz-Verkehr gesperrt

An der Grundschule Große Heide in Friedrichsdorf wird zum 1. Februar 2026 im Rahmen eines einjährigen Verkehrsversuchs eine „Schulstraße“ eingerichtet. Dies bedeutet konkret, dass der Pinguinweg auf dem Stück zwischen Elsterweg und Schule montags bis freitags in der Zeit von 7:40 Uhr bis 8:00 Uhr für den Straßenverkehr gesperrt wird.

Ziel: Höhere Verkehrssicherheit für die Schulkinder

Von dieser Maßnahme erhofft sich der federführende Fachbereich Ordnung in Absprache mit dem Fachbereich Stadtplanung eine Erhöhung der Verkehrssicherheit der Kinder vor Schulbeginn. Rechtsgrundlage ist der sogenannte Schulstraßen-Erlass, den das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium Ende 2023 erlassen hat und der temporäre Straßensperrungen im Umfeld von Schulen für den Kfz-Verkehr ermöglicht.

Durch die Straßensperrung wird unterbunden, dass Eltern mit ihrem PKW bis vor die Schule fahren, dort ihre Kinder aussteigen lassen und dann für den Rückweg wenden müssen. Stattdessen fließt der Verkehr während der morgendlichen Straßensperrungen vom Pinguinweg in den Elsterweg ab. Eltern sind darüber hinaus angehalten, ihre Kinder in den gekennzeichneten Hol- und Bringzonen an der Haflinger Straße und an der Straße Zur Großen Heide aus- und einsteigen zu lassen. Die Straßensperrung gilt für alle Kraftfahrzeuge, also auch für Anwohner*innen und Lehrkräfte. Aus diesem Grunde gab es Anfang Dezember eine Anwohnerversammlung, auf der sich alle Anwesenden für den auf ein Jahr angelegten Verkehrsversuch aussprachen.

Bei zwingenden Gründen kann Fachbereich Ordnung im Einzelfall Ausnahmegenehmigungen erteilen. Rettungskräfte sind selbstverständlich von der Straßensperrung ausgenommen.

Durch eine Beschilderung wie in dieser Fotomontage wird ein Teil des Pinguinwegs ab dem 1. Februar temporär für den Straßenverkehr gesperrt.

Nach einem Jahr wird über dauerhafte Einrichtung der Schulstraße entschieden

Mit der Einrichtung der Schulstraße am Pinguinweg kommt die Stadt Gütersloh einem Auftrag des Mobilitätsausschusses nach. Der Verkehrsversuch wird in den ersten zwei Wochen intensiv durch Polizei und Fachbereich Ordnung begleitet und auch im weiteren Verlauf regelmäßig kontrolliert. Danach ist eine Evaluation vorgesehen. Sollte sich die Regelung als zielführend erweisen, würde die „Schulstraße“ dauerhaft eingerichtet. Hierzu würde die Stadt Gütersloh dann ein Teileinziehungsverfahren zur Widmungsbeschränkung und dauerhaften temporären Sperrung durchführen.

Grundschule Große Heide

Stand der Anmeldungen zu den Grund- und weiterführenden Schulen

Grundschulen: Anmeldungen entsprechen weitgehend dem Schulangebot

Das Anmeldeverfahren an den Grundschulen für das Schuljahr 2026/2027 konnte schon vor den Weihnachtsferien abgeschlossen werden und die Familien wurden von den Schulen über die Aufnahme ihrer Kinder informiert.

Von den 1.115 in Gütersloh gemeldeten Kindern, die in der Zeit zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 geboren sind und somit zum kommenden Schuljahr schulpflichtig werden, wurden 1.039 in den 17 städtischen Grundschulen angemeldet.

Für die verbliebenen 66 Kinder liegen keine Anmeldungen vor, z.B. weil sie zwischenzeitlich verzogen sind, zurückgestellt wurden für das darauffolgende Schuljahr oder bereits in 2025 vorzeitig eingeschult wurden.

Die Anmeldungen entsprachen in diesem Jahr annähernd den Aufnahmekapazitäten der Schulen, so dass erfreulicherweise nur sehr wenige Ablehnungen – es handelt sich um insgesamt neun Ablehnungen – ausgesprochen werden mussten. Die entsprechenden Familien sind informiert und fast alle dieser Kinder sind bereits neu an einer zumeist benachtbarten Grundschule in Gütersloh angemeldet, da dort noch Plätze zur Verfügung standen.

Im Ergebnis werden die Gütersloher Grundschulen im September 2026 mit 44 ersten Klassen starten.

Anmeldezeitraum zur Klasse 5 für alle weiterführenden Schulen: 23.02. bis 20.03.2026

Alle Kinder der 4. Klassen erhalten am 6. Februar 2026 mit dem Halbjahreszeugnis auch die Anmeldeunterlagen für den Besuch einer weiterführenden Schule im kommenden Schuljahr sowie ein Informationsschreiben der Stadt Gütersloh.

Da es für keine der weiterführenden Schulen in Gütersloh ein vorgezogenes Anmeldeverfahren gibt, finden die Anmeldungen an allen Schulen zeitgleich vom 23.02. bis zum 20.03.2026 statt. Jedes Kind kann nur an einer weiterführenden Schule angemeldet werden. Hierfür ist zuvor ein Termin zu vereinbaren. Die genauen Terminfenster sowie weitere Informationen werden auf den  jeweiligen Internetseiten der Schulen veröffentlicht.

Nach Ablauf des Anmeldezeitraums entscheiden die Schulleitungen unter Berücksichtigung der Vorgaben aus dem Schulrecht über die Aufnahmen. Die Familien erhalten die Entscheidungen vorab per E-Mail und dann per Post.

Anmeldungen zur Oberstufe

Der Anmeldezeitraum zur Sekundarstufe II in den Gesamtschulen und Gymnasien ist ebenfalls vom 23.02. bis 20.03.2026. Auch hier ist eine vorherige Terminabsprache erforderlich. Die genauen Terminfenster sowie weitere Informationen werden auf den  jeweiligen Internetseiten der Schulen veröffentlicht. Es wird gebeten, zum vereinbarten Termin nur mit einem Elternteil und der Schülerin/dem Schüler zu erscheinen.

Eine Entscheidung über eine Aufnahme treffen die Schulleitungen erst nach Abschluss des jeweiligen Anmeldezeitraumes.

Informationen zur Anmeldung an Grundschulen

Informationen zur Anmeldung an weiterführenden Schulen

Großes Interesse an Infoveranstaltung "Wohin nach der Grundschule?"
Der Ratssaal war bis auf den letzten Platz gefüllt bei der Infoveranstaltung zum Wechsel von der Grundschule auf eine weiterführende Schule am 28. Oktober, zu der Fachbereich Schule eingeladen hatte. Hinzu kamen circa 190 Personen, die der Veranstaltung online folgten und per Chat Fragen stellen konnten.
Das Interesse war groß bei der Infoveranstaltung.
Tim Neubauer, Jan Rüter, Berna Masjosthusmann und Birgit Bodenstedt (von links) trugen zum Thema vor und beantworteten zahlreiche Fragen.
Tim Neubauer, Fachbereichsleiter Schule bei der Stadt Gütersloh, begrüßte und gab eine Einführung ins Thema. Dabei stellte er die große Durchlässigkeit des nordrhein-westfälischen Schulsystems heraus, die es Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Phasen ihrer schulischen Laufbahn – unabhängig davon, in welcher Schule sie im 5. Schuljahr starten – ermöglicht, neue Wege einzuschlagen. Anschließend erläuterte Jan Rüter, Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule, stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen die Unterschiede zwischen den Schulformen Realschule, Gesamtschule und Gymnasium. Berna Masjosthusmann gab als Sprecherin der Grundschulen einen Überblick, welche Kriterien Eltern bei der Wahl der weiterführenden Schulen heranziehen sollten. Abschließend erklärte Birgit Bodenstedt, Abteilungsleiterin Allgemeine Schulverwaltung, das Anmeldeverfahren und Besonderheiten wie Schülertickets.

Informationen zur Anmeldung an weiterführenden Schulen
Fachbereich Schule: Rückblick auf das Jahr 2025 in Zahlen
  • An 17 Schulen wurden insgesamt 133 Klassensätze an altem Klassenmobiliar ausgetauscht. Das entspricht ca. 8.000 einzelnen Möbelstücken. Ein Klassensatz besteht in der Regel aus Tischen und Stühlen für 30 Schüler*innen, einem Lehrerpult plus Stuhl, einem Regal und einem Klassenschrank.
  • Die 32 städtischen Sporthallen wurden 2025 im Rahmen der außerschulischen Nutzung für insgesamt 86.854 Stunden von Vereinen etc. gebucht. Das entspricht einer Gesamtauslastung einschließlich der Wochenenden von 84%, werktags sogar von 95 %.
  • 1.893 Schülerinnen und Schüler nutzen aktuell für den Schulweg den ÖPNV und haben hierfür ein Schülerticket (Deutschlandticket) erhalten. Davon wurden 1.198 als Chipkarten ausgestellt und 695 als Handytickets.
  • Im Rahmen des Projekts "Zukunftsfähige Schulen GT" wurden acht Erweiterungsgebäude an Grundschulen fertiggestellt und bezogen mit rund 7.200 m² Flächen für Unterricht und Verpflegung. Dabei handelt es sich um zwölf Unterrichtsetagen à drei Klassenräume für je 30 Kinder, die jeweils mit zwei Differenzierungsräumen und einem Teamraum um ein Clusterforum angeordnet sind. Hinzu kommen sechs Schulmensen, die jeweils Platz für 90 Kinder bieten und weitere 30 Plätze in einem separaten Nebenraum.
Personelle Veränderungen
Leiterin der Grundschule Blankenhagen Ulrike Laubinger beendet Schuldienst

Ulrike Laubinger tritt zum 1. Februar in den Ruhestand und beendet damit nach 34 Jahren als Lehrerin in Gütersloh ihre Berufstätigkeit. Dabei war sie nach Stationen an der Grundschule Edith-Stein Grundschule und der Grundschule Sundern die letzten zehn Jahre als Leiterin der Grundschule Blankenhagen tätig.

„Ich bin in Bremen aufgewachsen in einem Stadtteil, der zwar viel größer ist als Blankenhagen, aber ähnliche Herausforderungen hat“, berichtet die 66-Jährige im Gespräch. So habe sie sich Ende 2015 gerne auf die Schulleitung in Blankenhagen beworben, die zuvor zwei Jahre lang vakant war und vom Leiter der Grundschule Neißeweg kommissarisch mitverwaltet wurde.

Schon während ihres Studiums (Chemie und Kunst für Grund-, Haupt- und Realschulen in Braunschweig, sowie einige Semester Diplompädagogik in Bielefeld) beschäftigte sie sich mit vielfältigen reformpädagogischen Ansätzen, die nie nur Bildung, sondern immer den ganzen Menschen im Blick haben. „Lernen in Beziehung“ ist das tragende Motto der pädagogischen Arbeit in der Grundschule Blankenhagen ebenso wie „Teilhabe ermöglichen“. Dazu passt, dass Ulrike Laubinger „Deeskalationstrainerin der Gewaltakademie Villigst“ und „Coach für Neue Autorität“ ist.

"Wer einmal in der Grundschule Blankenhagen arbeitet, bleibt gerne dort."

„Ich habe sofort feststellen dürfen, dass das Team der Grundschule Blankenhagen enorm engagiert ist“, erinnert sie sich. Das sei auch heute noch so. Das heutige Team ist um einiges größer als vor zehn Jahren. Das liegt zum einen daran, dass die Schülerzahlen gestiegen sind von 135 im Jahr 2015 auf rund 200 heute, zum anderen gibt es heute in der Schule neben den Lehrkräften und Sonderpädagoginnen ein gut aufgestelltes multiprofessionelles Team mit Schulsozialarbeit, mpt-Integration und sozialpädagogischen Fachkräften, dazu zahlreiche OGS-Mitarbeiter*innen. „Wer einmal in der Grundschule Blankenhagen arbeitet, bleibt gerne dort“, weiß die Schulleiterin zu berichten.

Der Schultag in Blankenhagen ist rhythmisiert. Die Klassen der Schuleingangsphase sind jeden Tag fünf Schulstunden von 8:00 bis 12:40 Uhr zusammen. In dieser Zeit findet klassischer Unterricht, Übungszeit und auch die ein oder andere Spielstunde statt. Die Klassen werden von Lehrkräften und Bezugserzieher*innen gemeinsam begleitet. 80% der Kinder besuchen die OGS und gehen anschließend gemeinsam zum Essen in die neue Mensa. Für die Klassen 3 und 4 stehen täglich sechs gemeinsame Stunden auf dem Programm, in denen auch eine Pflicht-AG stattfindet. Dieser Stundenplan wurde aus der Not heraus geboren, denn es war in Zeiten hoher Flüchtingszuweisungen bzw. großer Zuwanderung aus Südosteuropa unmöglich, einen Stundenplan mit verschiedenen Anfangs- und Endzeiten zu kommunizieren. Er hat sich als verlässliche Rahmenstruktur für den Tag bewährt. Ihre Kompetenz als Schulleiterin sieht Frau Laubinger auch darin, Herausforderungen zu erkennen und Lösungen zu finden.

Im letzten Schuljahr fiel auf, wie viele Kinder den OGS-Nachmittag nutzten, um freiwillig weiter an ihren Lernvorhaben zu arbeiten. Im aktuellen Schuljahr sind daraus die „Lernbüros“ geworden, die eine große Nachfrage erfahren. An vier Wochentagen finden die Kinder in der OGS-Zeit einen ruhigen Raum mit einer Lehrkraft vor, die ihnen bei Bedarf bei der freiwilligen, eigenständigen Arbeit zur Seite steht.

Schule ist wichtiger Bestandteil des Sozialraums

Wichtig ist Ulrike Laubinger eine gute Vernetzung im Sozialraum. Die Schule versteht sich als Schule für den Sozialraum. Dazu gehört auch die Übergangsgestaltung zwischen den drei Kindertageseinrichtungen vor Ort und der Schule. Alle Schulanfänger lernen die Grundschule und ihre sozialpädagogischen Fachkräfte schon vor der Einschulung kennen, wenn sie mit der KiTa-Gruppe zum Schulkinderprojekt kommen. Das hat die Einschulungssituation enorm entspannt“, beschreibt die Schulleiterin.

Seit 2016 begleitet ein Team Ehrenamtlicher die Klassen. Zunächst als Unterstützung für die Integration einzelner Schüler gedacht, entwickelte sich die Zusammenarbeit zu einer Begleitung der Klassen vor allem für das individuelle Lesetraining. Einige der Ehrenamtlichen sind sogar eine Art Großelternersatz für die Kinder geworden.

Viele Pläne für die kommende Lebensphase

Bleibt zum Schluss die Frage, was die engagierte Schulleiterin für ihre Zeit als Pensionärin geplant hat. „Schulleitung ist Hochleistungssport“, so bewertet sie ihre bisherige Tätigkeit. Deshalb könne sie ganz gewiss nicht von einem Tag auf den anderen die Hände in den Schoß legen. Der Stadtteil ist ihr ans Herz gewachsen, deshalb will sie sich in diesem „Experimentierfeld Multikulturalität“ im Bürgerhauses engagieren. Ihre weiteren Ideen reichen von einem längeren Aufenthalt im Frühling an der Nordsee über Engagement in der evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh bis hin zum eigenen Atelier. Und selbstverständlich mehr Zeit für die Familie!

Grundschule Blankenhagen

Neue Schulleiterin der Josefschule Ulrike Heinrichsmeier

Der erste Schultag nach den Herbstferien war für Ulrike Heinrichsmeier gleichzeitig der Startpunkt in ihre neue Tätigkeit als kommissarische Leiterin der Josefschule. Tim Neubauer, Fachbereichsleiter Schule der Stadt Gütersloh, begrüßte sie jetzt im Namen des Schulträgers und wünschte ihr viel Freude und Erfolg für ihre neue Aufgabe. Er nutzte die Begegnung zu einem Gedankenaustausch zu verschiedenen Schulverwaltungsthemen, an dem auch einige Mitarbeitende des Fachbereichs Schule teilnahmen, und betonte, wie wichtig ihm eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit sei.

„Gleich in meiner ersten Arbeitswoche konnte ich die Anmeldungen für das kommende Schuljahr entgegennehmen und so zahlreiche Kinder und Eltern kennenlernen“, berichtete Ulrike Heinrichsmeier im Gespräch und zeigte sich erfreut über die herzliche Aufnahme im Kollegium und die kollegiale Zusammenarbeit mit der Konrektorin Britta Timmers-Knight. Die 56-jährige Pädagogin war zuvor mehr als 20 Jahre in der Schulleitung einer Rietberger Grundschule tätig. Die neue Aufgabe an der Josefschule reizt sie, weil diese als Schule des gemeinsamen Lernens besondere Herausforderungen meistert. Auch das schöne Schulgelände mit seiner Lage am Ortsrand von Spexard und die Einbindung der Schule in die Ortsgemeinschaft haben sie überzeugt.

Grundschule Josefschule

Veranstaltungen und Termine
Sitzungskalender

Bildungsausschuss, 1. Sitzung: 27. Januar 2026, 17:00 Uhr
Bildungsausschuss, 2. Sitzung: 10. März 2026, 17:00 Uhr